Allgemeiner Politik Thread

Dieses Thema im Forum "Archiv - Off Topic" wurde erstellt von Niedersachse, 15. November 2008.

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  1. gelöscht

    gelöscht Guest

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  2. Lieber heute als morgen muss diese Terrorbande endlich gestoppt werden.
     
  3. Wie damals Lawrence von Arabien die Wüstenstämme "aufwiegelte" um das osmanische Reich zu stürzen vor ca. 100 jahren. Und jetzt rennt der IS gegen die Türkei.
    Und was passiert? Nüscht. Man sieht dem Mordtreiben zu wie weiland die Zuschauer den Gladiatoren. Ekelhaft.
    Hier ist Einsatz geboten statt dilettantisches vorsichhin dialektieren.
     
  4. Meinst du so etwas wie das hier?
     
  5. Am Sonntag kam mal ne interessante Doku über Nordkorea auf Pro7 bei Galileo. War interessant, aber auch erschreckend was für eine Gehirnwäsche mit den Leuten dort betrieben wird. Ist ja ne Mischung aus DDR und drittem Reich...
     
  6. Dwight Fry

    Dwight Fry

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    Berlin (Exil)
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    Auch nach Durchlesen des kompletten Artikels wird mir nicht klar, was Frau Buchholz unter "Solidarität mit dem bewaffneten kurdischen Widerstand" versteht. Sollen einfach alle aufmunternde Briefe schreiben, oder was?
     
  7. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Das ist eine Linke, die kann man nicht verstehen.
     
  8. Die Frau will wohl sagen, dass es nichts bringt, wenn die USA zur Entlastung der Kurden in völlig anderen Gebieten oder Städten Basen des IS angreifen, bei denen eventuell auch unschuldige Zivilisten sterben.
    Wenn dies so ist und Bombardements in Regionen stattfinden, in denen der IS zwar präsent ist, doch sich inmitten von Zivilisten eingenistet hat, dann ist das wirklich nicht besonders hilfreich.
    Allerdings müsste die logische Forderung dann nach einer Präzision der Luftangriffe lauten, die gezielt die kämpfenden Kräfte des IS zum Beispiel rund um die Stadt Kobane trifft und nicht der stumpfsinnige Aufruf zum Ende der Luftschläge. Die Kurden fordern ja mehr und präzisere Luftschläge.
    Sollte so schwer nicht sein, die Is in ihren Geländewagen und erbeuteten Panzern zu orten und zu zerstören.
    Das ist die fehlende Präzision, die ich in einem meiner vorherigen Posts bemängelte.
    Wenn ich an Lybien und den Irakkrieg denke, da waren die jeweiligen Gegner sehr schnell ausgeschaltet und mit hervorragender Präzision.

    Sehr unübersichtlich und kaum noch steuerbar erscheint mir angesichts des Handelns von Erdogan die Spaltung in der Türkei zwischen Kurden und Türken.
    Er provoziert mit seiner Untätigkeit das Wiedererstarken des Konflikts und zieht sich somit den Hass der Kurden zu. Es ist ja nicht so, dass er lediglich nichts unternimmt, er hindert ja auch kurdische Kämpfer daran nach Syrien vorzudringen und zu helfen.
    Es wird Zeit, dass sich die Nato-Mitgliedsländer in dieser Hinsicht Gehör verschaffen und ihn von diesem Spiel mit dem Feuer abbringen.
    Erdogan scheint mir zuviel "Das tapfere Schneiderlein" gelesen zu haben und besessen davon zu sein, möglichst viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
     
  9. DR AKR

    DR AKR Guest

    25 Jahre Mauerfall in Berlin.

    Großartige Stimmung heute in der Stadt, ergreifende Momente, viele Emotionen.

    Der 9. November 1989 ist und bleibt einer der glücklichsten Tage in der deutschen Geschichte!

    Gleichzeitig sei an den Jahrestag der Juden-Pogrome in Deutschland gedacht. Einer der vielen traurigen Tage der deutschen Geschichte.
     
  10. :tnx:
    Ja war einmalig gestern, richtig ergreifende Stimmung. Bin mit so vielen Leuten spontan ins Gespräch gekommen und hatte den Eindruck, daß mindestens die Hälfte dort Touristen waren, die extra für das Jubiläum angereist sind, auch viele aus dem Ausland. Schade nur, daß es dann doch irre voll wurde und man vom Konzert nur wenig mitbekommen hat.
     
  11. gelöscht

    gelöscht Guest

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    An einem 9 November hatten wir ja nicht nur den Fall der Mauer und die Reichspogromnacht, sondern auch noch die Ausrufung der Deutschen Republik durch Scheidemann und den Hitler-Ludendorff-Putsch.

    Ich habe die Wahl des 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit nie verstanden.

    Besser wäre meiner Meinung nach der 9. November als Nationaler Feier- und Gedenktag.
     
  12. Bremen

    Bremen Moderator

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    Der 9.11. war damals als TdDE im Gespräch, aber v.a. wegen dem Progromnacht hat man davon Abstand genommen, den 09.11. als Nationalfeiertag zu ernennen.

    Daß der 03.10. zum Tag der deutschen EInheit wurde war parteipolitische Willkür. Denn schon vor dem Mauerfall 1989 stand der 02.12.90 als Termin für die Bundestagswahl fest, und die von Helmut Kohl geführte Schwarz-Gelbe-Koalition war im Umfragetief und brauchte demzufolge Erfolgserlebnisse, so daß ohne Rücksicht auf die anfallenden Kosten für den Steuerzahler die Einheit noch vor der Bundestagswahl durchgeboxt wurde.
     
  13. gelöscht

    gelöscht Guest

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    :tnx: Richtig. Deshalb schrieb ich ja auch "Nationaler Feier- und Gedenktag".

    Ohne den Fall der Mauer wäre Kohl jedenfalls 1990 schon weg vom Fenster gewesen.
     
  14. @Ammerlandbremer
    Ja (Kohl hatte vor dem Sommer 89 ein absolutes Umfragetief und Lafo hätte ihn "überrollt" - Gott sei Dank kams anders)

    Wg. 09.11.: Ich hätte den oder den 17.06 lieber als Tag der Deutschen Einheit
     
  15. Bremen

    Bremen Moderator

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    :tnx:

    Der 17.6. war ja in Gedenken an der Aufstand in Ost-Berlin anno 1953 bis einschließlich 1990 der TdDE, das wäre das ideale Datum für die Wiedervereinigung gewesen. Aber das parteipolitische Ego war ja wichtiger als die Symbolik dieses Datum.
     
  16. Bremen

    Bremen Moderator

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    Ich habe Deine Intension schon verstanden. Aber der nationale Ehrentag sollte ausschließlich ein Tag zum Feiern sein, und diese Feierei würde dem gleichzeitigen Gedenken an die Opfer an einem der dunkelsten Tage in der dunkelsten Epoche der Deutschen Geschichte würde diesen Opfern gegenüber pietätlos wirken.
     
  17. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Ein schwieriges Thema. Als Tag der Deutschen Einheit hätte man auch den 17. Juni beibehalten können, wenn man denn einen Tag der Deutschen Einheit unbedingt braucht.

    Als Nationalfeiertag käme aber eigentlich nur der 8. Mai in Frage. Der Tag der Befreiung.
     
  18. Den wiederum finde ich unpassend, weil Tag der Befreiung so klingt, als sei Deutschland von einem Unglück befreit worden, für das man selbst eigentlich gar nichts konnte. Wenn schon Mai, dann der 23., weil damit ein aktives Handeln hin zu etwas Positivem verbunden ist.
     
  19. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Wenn ich nochmal darüber nachdenke, muss ich Dir recht geben. Wie schwierig doch ein zunächst einfach wirkendes Thema sein kann.
     
  20. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Man kann den 8. Mai als Feiertag auch als Tag der vollständigen Kapitulation betrachten. Es muss ja nicht der Nationalfeiertag sein, aber in Frankreich ist der 8. Mai völlig zu Recht ein nationaler Feiertag (der Nationalfeiertag ist natürlich der 14. Juli). Ich halte das Konzept des Nationalfeiertags ohnehin für relativ panne, gerade in Deutschland.