Radsport

Dieses Thema im Forum "Andere Sportarten" wurde erstellt von Bones, 2. Juli 2008.

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  1. Nicole

    Nicole

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    Also, ich fand die Tour mal sehr interessant. Aber alle Fahrradfahrer, die gut dabei waren, waren gedopt. Immer wieder kam es raus. Leute , zu denen man eigentlich sportlich aufschauen sollte, haben ihre Erfolge dank des Dopings erreicht. Na toll.

    Vielleicht wird in anderen Sportarten auch viel gedopt. Das kann ich nicht ausschließen. Dennoch passiert es im Radsport vermehrt. Bei Fussball hört man es selten, beim Volleyball hört man es selten. Beim Reitsport ist es leider auch öfters passiert. Ich glaube, auch wenn Du es vielleicht für naiv halten wirst, dass das Doping im Radsport mehr vertreten ist, als in andreen Sportarten. Damals habe ich den Sport interessiert mitverfolgt. Aber heute kann ich nur sagen, es gewinnt der, der am besten gedopt ist. Das ist für mich nicht Sinn und Zweck des Sports...
     
  2. dapacerman

    dapacerman

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    Wieso wird Doping nicht einfach verboten? Das wäre doch vielleicht mal ein Weg.

    Dass es Doping gibt ist für mich insofern "schade", als dass mich, um mal beim Radsport zu bleiben, NULL interessiert, mit welchem Stundenmittel da jetzt eine Etappe oder ein Berg absolviert wird. Ähnlich beispielsweise beim Loipensport.

    Dort wo es Weltrekorde gibt, spielt das natürlich eher eine Rolle. Keine Ahnung ob du als Afrikaner die 10000m ohne Mittelchen schnell laufen kannst.
    Extrembeispiel, wo Doping für den Interessantheitsgrad schon wichtig ist, sind die 100m der Kerle. Ein Olympiasieger, der heute nur 9,90s :D läuft...ich mag gar nicht dran denken...
     
  3. Es regt mich nur auf wenn man hier ganz normal diskutieren will und alle paar Seiten so ein Beitrag wie deiner kommt ;)
     
  4. Unnütze, sinnleere Allgemeinplätze regen mich auch ausgesprochen auf. Passiert hier leider immer wieder, wäre aber gar nicht nötig, wenn sich die Leute, wie du schon richtig angemerkt hast, Slizr, die Mühe machen würden und sich die nun wirklich noch nicht überbordende Anzahl von Seiten, auf denen wir das Thema Doping hier diskutiert haben, einfach mal zu Gemüte führen würden. Das allerdings ist wohl zu viel erwartet, wenn man kurz mal kundtun möchte, dass Radsport blöd, weil Doping ist. Und dann sind wir wieder bei einem unnützen, sinnleeren Allgemeinplatz. Sei´s drum, die Debatte ist eigentlich wie die heutige Etappe: flach, und damit nicht zwangsläufig weiter zu verfolgen :)
     
  5. Ist die Aussage jetzt dein Ernst?
    Doping IST verboten. Sonst könnte man ja auch keine Sportler sperren, die des Dopings überführt wurden.
    (Fall die Aussage ironisch war, Beitrag einfach überlesen.)
     
  6. Das hab ich mich grade auch gefragt :D
     
  7. Raynor

    Raynor Guest

    Ich glaube wenn man sauberen Sport sehen möchte, dann muss man sich auf den Amateurplätzen dieser Welt umschauen. Daher ist es mir auch völlig gleich, ob im Radsport mehr oder weniger Dopingsünder gefasst werden, weil ich mit Sicherheit nicht an die Sauberkeit des Fußballs und auch anderen Sportarten glaube und die meisten, denen das Thema Doping als erstes beim Radsport in den Sinn kommt, sowieso kein wirkliches Interesse an der Sportart haben, sondern einfach mal ihre Medienfolgsamkeit unter Beweis stellen wollen ;)

    Im Endeffekt erfreue ich mich an dem sportlichen Geschehen und an den Storys rund um die Tour! Ob mit oder ohne Doping, das sind echte Typen die da auf dem Rad sitzen und mit gebrochenen Knochen den ganzen Tag die Berge hochhecheln. Wenn dann während der Tour oder auch danach jemand überführt wird, ist es halt sein Problem, dass er schlecht gedopt hat, meinem Interesse zum Radsport im allgemeinen tut das aber keinen Abbruch.
     
  8. Nicole

    Nicole

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    Dann überlese ihn einfach und lies nur das, was dir gefallen könnte ;)
     
  9. Ist ziemlich schwer Beiträge zu überlesen, die einem nicht gefallen, da man ja nicht weiß, ob sie einem gefallen, wenn man sie noch nicht gelesen hat.

    Hoffentlich passiert heute am Schlussanstieg nichts Großartiges. Schreibe um 16 Uhr eine Klausur. Wer zum Teufel denkt sich solche Zeiten aus?
     
  10. dapacerman

    dapacerman

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    Sagen wir mal so: beim Schreiben hatte ich weniger Spaß als beim Lesen der Reaktion :D
     
  11. Janhh

    Janhh

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    Ist nur einer der 2. Kategorie und so lang ist der auch nicht. Denke nicht das dort großartig was passiert. Ist eine Etappe für die Klassikerspezialisten heute ...
     
  12. Doping? Im Radsport? Glaub ich nicht. Sind doch alles nur Gerüchte! Hab die Tour 1987 das erste Mal bewußt gesehen, ein Jahr später gewann der Dopingsünder Pedro Delgado. Ich finds zwar auch schade, daß dort gedopt wird, allerdings find ich es noch schlimmer, wenn vor dem Beginn eines Wettkampes der Sieger bereits fest steht, z.B. im Boxen oder auch bei einigen Fussballspielen... Natürlich werden im Radsport mehr Sünder gefunden als in anderen Sportarten, es wird ja auch viel intensiver kontrolliert.

    Tja, heute hätte es ja mal einen deutschen Sieg geben können für Klöden. Sollte wohl nicht sein. Schade das Andre Greipel nicht dabei ist, der hätte wohl statt Cavandish auch den einen oder anderen Sprint gewonnen und ist dabei auch noch um einiges sympatischer.
     
  13. Janhh

    Janhh

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    Hamburg
    Heute erste richtig schwere Etappe, freu mich drauf :)
     
  14. Ich auch.Werde so ab 4 Uhr gucken.
    Nach der Kaffeefahrt von Armstrong gestern wird er heute vielleicht mal was probieren,aber im Endeffekt werden eh wieder Schleck und Contador vorne sein.
     
  15. dapacerman

    dapacerman

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    Wenn der Radsport nicht schon kaputt wäre ;), hätten ihn Schleck und Contador gerade zerstört. Was ist/war das denn? :roll:
     
  16. Was für eine Farce. Will Ulle vs. Armstrong wieder. Beide vielleicht zweifelhafte Persönlichkeiten, aber beides auch Kämpfernaturen.
     
  17. Ich verstehe Andy nicht. Wann will er denn Zeit gutmachen?
     
  18. War durchaus interesannt diese Etappe,ich denke wir werden die nächsten Tage noch die ein oder andere Attacke von Schleck oder Contador sehen.
    Was Armstrong veranstaltet ist eine einzige Frechheit,so sein Team im Stich zu lassen.
    Entweder plant Armstrong noch eine salzige Attacker oder er hatt einfach keinen Bock od. Kraft.
    Mit dem Etappensieger kann man wirklich leben,macht einen sehr sympathischen Eindruck der Riblon.
     
  19. Tja, unser Bremer Milram Team kackt zwar irgendwie voll ab, es macht sie aber auch sympatisch, da man schon eher das Gefühl hat, das sie "chemiefrei" fahren. Das so ein eigentlicher Klassefahrer wie Linus Gerdemann um Platz 70 liegt ist schon der Hammer.

    Bin mal gespannt ob Andy Schleck den Contador halten kann. Die Schleck Brüder bzw. der Vater ist doch auch schon mal mit Chemikalien geschnappt wurden, find ihn aber um einiges sympatischer als Contador.
     
  20. Ach, ich fürchte die Tour ist sowieso schon entschieden. Wenn die Herren Contador und Schleck sich irgendwann während der nächsten drei Bergetappen bequemen werden, ihre blöden Bahnradsteherspiele einzustellen, fährt Contador Schleck einmal in Grund und Boden (vermutlich erst am Tourmalet bei der Bergankunft dort, vorher stehen sie nur rum) und nimmt ihm im Zeitfahren von Bordeaux nochmal zwei Minuten ab - zack, gewonnen. Das ist gähnende Langeweile, umso schöner, dass Riblon es gestern geschafft hat. Ich hoffe zwar, dass so Leute wie Menchov und Sanchez sich durch die Nummer von gestern bemüßigt fühlen, einfach mal auch früher schon zu attackieren, als in den letzten zwei Kilometern des letzten Anstiegs, aber insbesondere bei der Tour ist es ja langweilige Tradition geworden, dass sich alle bis zum gehtnichtmehr belauern und dann ein paar Kilometer Ausscheidungswettfahrt auf den Gipfel veranstalten.

    Aufhören! Da wird mir ja sogar der olle blonde Kasache wieder sympathisch, der lässt wenigstens kaum eine Gelegenheit aus, mal zu glänzen. Und hätte er nicht das Pech, dass Contador in seinem Team fährt... tja. So seh ich pyrenäeische Monotonie...

    Und um auf die Diskussion mit dem Streckenverlauf zu reagieren: Natürlich wäre das geil, wenn die Tour mal in einem Jahr über Ventoux, Alpe d´Huez, Lourdes Hautacam und noch drei Bergankünfte laufen würde - aber das würde an der oben angesprochenen Problematik nichts ändern. Der abwartende Stil hat sich zumindest bei der TdF durchgesetzt, das scheint mir eben der "moderne" Radsport zu sein. Die Organisatoren versuchen ja verzweifelt, dem von vornherein entgegenzuwirken, Beispiel die Etappen der ersten Rennwoche durch Belgien und in Arenberg - das hat nur nicht so funktioniert, wie sie sich das vorstellen. Und dass es nur ein langes Zeitfahren gibt und keines am Berg und kein kürzeres zweites, zeigt auch, dass sie dem Ganzen mehr Würze geben wollten. Aber es nützt das beste Würzen nichts, wenn in der Suppe das Fleisch fehlt...