Der Kopfball ins Glück

Kaylie Ronan erzielte gegen Frankfurt ihr erstes Tor

Kaylie Ronan jubelt nach ihrem Treffer.
Kaylie Ronan wechselte im Winter zu den Werder-Frauen (Foto: W.DE).
Frauen
Sonntag, 30.03.2025 / 12:00 Uhr

Von Tineke Ruchel

Eine Woche ist es her, dass sich das Team von der Weser den Einzug in das Pokalfinale sicherte. Doch nur wenige Tage später standen die Grün-Weißen wieder in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf dem Platz. Auch wenn es nach einer zwischenzeitlichen Führung, die sich der SVW noch in Unterzahl erspielte, gegen Eintracht Frankfurt nicht für den Sieg reichte, gab es bei einer Spielerin trotzdem Grund zur Freude.

Vor gerade mal zwei Monaten wechselte die US-Amerikanerin Kaylie Ronan an den Osterdeich. Viel Zeit zur Eingewöhnung blieb ihr dabei nicht, denn aufgrund von Engpässen in der Defensive wurde die 22-Jährige direkt gefordert. In dieser ersten Zeit an der Weser durfte die Werderanerin bereits einiges erleben. Ronan feierte nicht nur ihr Profidebüt mit dem SVW, sondern spielte auch vor einer Rekordkulisse im Volksparkstadion mit um den Einzug in das Pokalfinale.

Es kommt nicht oft vor, dass sich die Abwehrspielerin in der Nähe des gegnerischen Kastens befindet. Doch als sich ihre Teamkollegin Saskia Matheis auf der weit entfernten rechten Außenbahn den Ball zum Freistoß zurechtlegte, machte sich Ronan im Strafraum der SGE bereit: „Ich erinnere mich daran, dass ich mir kurz vor dem Freistoß gedacht habe ’just go for it, you can do it’. Ich dachte mir, das ist mein Moment.“ Es war ihr Moment.

„Der Ball blieb extrem lange in der Luft, kam direkt zu mir, sodass ich ihn mit dem Kopf traf. Ich habe zugesehen, wie der Ball durch die Hände der Torhüterin ging“, erinnert sich Ronan zurück. Sofort legte sich pure Freude auf das Gesicht der Werderanerin, die direkt von ihren Mitspielerinnen in die Arme genommen wurde. „Ich konnte es einfach nicht glauben. Ich war so glücklich. Es war ein unglaublicher Moment“, erzählt die Torschützin.

Mit dem Treffer ging der SVW trotz Unterzahl gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Frankfurt in Führung. „Ich konnte es einfach nicht glauben, gegen eine so starke Mannschaft zu treffen. Es hat sich gut angefühlt, die Führung für uns zu erzielen“, berichtet die 22-Jährige. Nach dem Tor drehten die Frankfurterinnen auf und trafen noch vor dem Halbzeitpfiff gleich doppelt. Nichtsdestotrotz bleibt es für Kaylie Ronan ein weiterer besonderer Tag, den sie so schnell erst mal nicht vergessen wird.

Nun geht es für die Werderanerin nach intensiven und aufregenden Wochen in die wohlverdiente Länderspielpause. „Die letzten beiden Spiele waren sehr anstrengend, bei beiden spielten wir eine lange Zeit in Unterzahl. Ich, aber vor allem meine Beine, freuen sich über die Pause. Ich werde definitiv die Zeit nutzen, um etwas zu entspannen.“

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